Betriebskindergarten
Wilhelminenspital
BGF: 2.100m²
Ort: Wien
Jahr: 2013

Kategorie                                 Öffentliche Bauten
Bauherr WIener Krankenhausverbund
Projektkosten € 5.9 Mio.
Ort Wien
Jahr

2011-2013

BGF 2.100 m2

 

PROJEKTBESCHREIBUNG


STÄDTEBAULICHE MOTIVATION UND BAUKÖRPERSITUIERUNG

Der Bauplatz befi ndet sich im nordwestlichen Eck des Gesamtareals Wilhelminenspital, an der Johann-Staud-Straße, zwischen dem bestehenden Gebäude der Spitalsküche und den im Norden angrenzenden Gemeindebauten der Stadt Wien.

Die Flächenwidmung des Grundstücks ist als Wohnnutzung Bauklasse I, offen, defi niert. Der geplante Kindergarten ist dem Raumprogramm entsprechend als 2-geschoßiger, langgestreckter Baukörper an der nördlichen Baulinie situiert. Er nimmt Rücksicht auf einen Großteil der bestehenden Bäume und gewährleistet - durch die Ausrichtung der Kindergruppenräume ausschließlich nach Süden - das die angrenzenden Bewohner der Gemeindebauten so gering wie möglich beeinträchtigt werden.

ÄUSSERE UND INNERE ERSCHLIESSUNG

Der Hauptzugang befi ndet sich im nordwestlichen Eck des Gebäudes, der Johann-Staud-Straße zugewandt. Über diesen Eingang erfolgt sowohl der Zutritt der Eltern und der Kinder (auch mit Kinderwagen, Rollern, etc. zum Kinderwagenabstellraum), als auch die Essenszulieferung von der Küche. Ein zweiter, kleinerer Eingang befi ndet sich auf der Südseite, als separater Zugang zum Nachtkindergarten. Dieser kann, unabhängig vom über Nacht versperrten Restgebäude, genutzt werden. Der Weg der Kinder in den Garten wird im Erdgeschoß und auch im Obergeschoß über den „Umweg durch die Garderobe“ durch einen eigenen Ausgang bzw. einer Außentreppe im Osten des Gebäudes bewerkstelligt. Diese Wegführung garantiert die notwendige Schmutzschleuse zwischen Innen- und Freibereich. Darüber hinaus dient dieser Weg als zweiter Fluchtweg ergänzend zum Stiegenhaus.

FUNKTIONALE ZUORDNUNG UND ZUSAMMENHÄNGE

Durch die inneren Funktionszusammenhänge des Kindergartens ergibt sich eine logische Zonierung in die jeweils sechs großen Bereiche der Gruppenräume mit Orientierung zu Licht und Garten und einen diese Räume erschließenden Gang, mit verschiedenen Nebenfunktionsräumen.

Die Bereiche der Verwaltung im Erdgeschoß bzw. die Nachtgruppenräume im Obergeschoß bilden mit eigenen Zugängen den „Kopfteil“.

Die Funktionsgruppen von Garderobe, Sanitär- und Abstellräumen sind im Übergang zwischen Gang und Grupppenräumen situiert. Diese sind teilweise mit Oberlichten erhellt und zwischen Wickeltisch und Hauptraum mit Sichtfenstern optisch verbunden.