Wilhelminenspital Masterplan
BGF: 175.000 m²
Ort: Wien
Jahr: 2011

Kategorie                                 Öffentliche Bauten
Bauherr Krankenanstaltenverbund
Ort Wien
Jahr 2011
BGF 175.000 m2

 PROJEKTBESCHREIBUNG


Teilprojekt 1 Wirtschaftshof  

Bezugnahme auf bestehende Bebauungsstruktur, mit orthogonalem System der Bauvolumenverteilung 
Dadurch Vor- und Rücksprünge und keine parallele Bebauungskante zum Flötzersteig 
Verzahnen der Sockelgeschoßzone und vorgelagertem Grünbereich mit dem Flötzersteig, eventuelle Öffnung dieser Bereiche für die Allgemeinheit 
Höhenentwicklung der Baukörper im Wesentlichen abgeleitet vom Bestand. Erscheinungsbild des neuen Wirtschaftshofes ist ähnlich und somit vertraut zum ursprünglichen Bild 
Max. Höhe für Logistikbereich: 16m 
Akzentuierung der Ecksituation durch das Verwaltungsgebäude mit max. 26m Höhe 
Schaffung eines öffentlichen Platzes als Vorbereich für den Haupteingang der Verwaltung mit eindeutiger Adressbildung
Im vorderen (westlichen) Bereich des Verwaltungsgebäudes mind. 2-stöckig freier, öffentlicher Durchgang (Auskragung) vom Vorplatz zum nordseitig, dahinter gelegen Krankenhaus Areal um die funktionale Verbindung und Zusammengehörigkeit zu unterstreichen. Keine „abgewandte“ Fassade zum Krankenhaus 
Teilweise begrünte Fassaden beim Wirtschaftshof, wo keine Tageslichtfenster notwendig sind 
Wegen des ansteigenden Höhenniveaus des Flötzersteigs und damit Draufsicht auf das Dach des Wirtschaftshofs – Behandlung des Dachs als „5. Fassade“ und eventuelle intensive oder extensive Begrünung 
Trennen des Baufeldes des Heizwerkes vom restlichen Bauplatz, wegen anderer Besitzverhältnisse, eigenem baurechtlichen Verfahren, eigener Identität, … 
Verlegen der neuen Zufahrtsstraße zwischen den Wirtschaftshof und das Heizwerk 
Teilweises Eingraben und Übergrünen des Heizwerks, max. Höhe 9m  Positionieren des Rauchfangs herausgerückt aus der Straßenfluchtperspektive Wernhardtstraße 
Rauchfang künstlerisch überformen und somit Erscheinungsbild und Botschaft verändern: Kunst/Aussichtsturm/begrünt,berank/Lichtkunstinstallation

Teilprojekt 2 Schwesternschule   

Situierung des Baukörpers in Längsrichtung dem Straßenverlauf Johann Staudgasse folgend 
Haupterschließung vom Norden über vorgelagerten Platz, der auch die Verknüpfung zwischen Johann Staudgasse und zukünftigen Wilhelminenspitalpark darstellt 
Höhenentwicklung max. 3 Vollgeschoße, eingraben der unbelichteten Nebenräume im Osten um zur angrenzenden Kleingartensiedlung möglichst niedrig zu sein 
Abstand zur Kleingartensiedlung mind. 20m 
Zwischen Schulgebäude und Johann Staudgasse mind. 5m Grünbereich