Nordbahnhof
BGF: 500 000 m²
Ort: Wien
Jahr: 2015

Kategorie                                 Öffentliche Bauten
Bauherr ÖBB Immobilien, MA21
Ort Wien
Jahr 2015
BGF 500 000 m2

PROJEKTBESCHREIBUNG


 

Städtebauliche Leitidee

 

  • auf Ostseite der Gleistrasse Wohnnutzungen und Sonderformen der sozialen Infrastruktur
  •  auf Westseite Büro, Gewerbe und Einkaufszentrum
  •  im Übergangsbereich zum Nordwest-Bahnhof öffnen der Straßenblickachsen zum zentralen Park 'Nordbahnhof' und städtebauliche Betonung des Gelenkpunks durch weit sichtbare Landmark
  •  im Kreuzungspunkt der verlängerten Bruno-Marek-Allee und der Leystraße Ausformulierung eines dörflichen Ortzentrums an einen maßstäblichen Marktplatzes
  • Bildungscampus und öffentliche Funktionen (Kulturveranstaltungsraum, Volkshochschule, Musikschule, religiöse Andachtsräume, Restaurant, Café, Bäcker, Trafik, Putzerei, Post, Polizei,…) und eventuelle Wohnsonderformen (altenbetreutes Wohnen, Studierendenheim, Bordinghaus,…)bilden zusammen die ideelle Mitte des Quartiers
  • die vorgeschlagene Höhenentwicklung des Zentrums bleibt im Rahmen der Nachbarschaften (BKL III – IV)
  • funktionale und gestalterische Verknüpfung zu den angrenzenden Bezirksteilen durch jeweiliges Aufgreifen und Fortsetzten der vorhandenen städtebaulichen Strukturen und harmonische Transformation zur Wettbewerbsleitidee
  • Signifikanz der Hochpunkte bzw. Hochhäuser an der visuellen Erlebbarkeit der übergeordneten Durchzugsstraßen am städtebaulichen Gelenkpunkts Nordbahnstraße - Taborstraße – Dresdner Straße
  • weitgehendes Übernehmen der typischen Wiener Blockrandbebauung, aber maßstäbliches Aufbrechen der Struktur um Blickachsen, Grünbezüge und Durchlässigkeit zu generieren
  • die gewählte Struktur lässt eindeutige Zonierung von privaten Grünbereich zu Wohnblockbezogenen zu halböffentlichen Freiflächen zu
  • der übergeordnete und allseitig erlebbare Grünzug des zentralen Parks gibt dem gesamten Quartier Orientierung
  • Verkehrserschließung der Quartiersteile in getrennter Schleifenanordung um Durchzugsverkehr zu verhindern und weitgehend ruhige Straßenräume mit überlagerdem engmaschigen Wegenetz für Radfahrer und Fußgänger attraktiv zu gestalten
  • robustes und flexibles städtebauliches Grundmuster, das sowohl in etappenweiser Realisierbarkeit als auch unter immobilienwirtschaftlichen Aspekten besteht
  • Nordbahnplatz und neuvorgeschlagene Vorplatzbereiche beim EKZ und Büroturm (den beiden Hochpunkten des Wettbewerbsareals) bilden einen visuell übergreifenden Platz mit überwiegend kommerzieller Ausrichtung
  • Entlang den Lärmschutzwänden wird der Wohnnutzung zugeordnet eine Böschung aufgeschüttet und begrünt
  • auf der Westseite den Büronutzungen zugeordnet werden Gewerbeflächen und Garagennutzungen als Abschirmung vorgeschlagen
  • lebendige Erdgeschosszonen entlang der Bruno-Marek-Allee mit Kleingewerbenutzung (Atelier, Jugendtreffs, Sport und Spielräumen,…) werden durch höhere Geschosshöhen ermöglicht und unterstreichen den Boulevardcharakter