Das räumliche Volumen des Neubaus der Kinder- und Jugendpsychiatrie wird in 5 eigenständigen Häusern, die durch eine gemeinsame Erschließungshalle verbunden sind, organisiert. Diese 2-geschossigen Gebäude sind als vertraute Ensembles von Einfamilienhäusern wieder erkennbar. Städtebaulich betrachtet werden die ursprünglich kleinteiligen Pavillonstrukturen fortgesetzt und der Randlage des Bauplatzes zur ländlichen Umgebung entsprechend einer zeitgemäßen Interpretation eines bäuerlichen Hoftypus vorgeschlagen. Besonders die Verzahnung der Gebäude mit dem grünen Freiraum schafft die gewünschte Atmosphäre von genesungsunterstützendem Ambiente und gewährleistet Rückzugsnischen, genauso wie halböffentliche Spiel-, Therapie- und Kommunikationsbereiche bis hin zu allgemeinen Erlebnis- und Gemeinschaftszonen. Die städtebauliche Erschließung führt zu einem Vorplatz, verknüpft den Neubau mit der Tagesklinik, Schule und Therapiebereiche und integriert die Kirche zu einem dörflichen Ensemble. Die Architektur geht von einer schlichten und homogenen Gestaltung aus Holz und Beton aus, die im äußeren Erscheinungsbild die innere Logik der Gebäude widerspiegelt und ist den Bedürfnissen des Heilungsprozesses angepasst. Die Bereiche für die Kinder und die 2 getrennten Bereiche für Jugendliche sind jeweils in einem eigenen Haus untergebracht. Der Akutbereich, der Unterbringungsbereich und der Stützpunkt sind wegen der sehr komplexen funktionellen Verknüpfungen in 2 weiteren Häusern organisiert. Verbindendes Element zwischen den letztgenannten Funktionen ist der zentral gelegenen Pflegestützpunkt mit Informationsschalter. Die 2-Geschossigkeit der Halle mit dem eingeschnittenen Atrium (mit “Dorflinde”) ermöglich auch bei schlechtem Wetter ein tageslichtdurchflutetes Ambiente. Das raumprägende Element sind die beiden Alkoven – erkerartige Fenster – in angenehmer Sitzhöhe mit weichen Polstern ausgestattet, die zum Lümmeln, Träumen, Beobachten, Lesen,… in einer Rückzugsnische einladen. Das Aufenthalts- und Esszimmer ist Mittelpunkt des Gemeinschaftslebens und wird durch eine flexible Raumaufteilung unterstützt. Die sensible Raumsituation des Unterbringungsbereiches wird räumlich unmittelbar in Verbindung zum Schwesternstützpunkt nahe beim Eingang situiert.
Auftraggeber
Salzburger Landeskliniken
Nutzung
Krankenhaus
BGF
3.500 m²
Adresse
Ignaz-Harrer-Straße 79, 5020 Salzburg
Status
Wettbewerb 2016
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