SIEMENS TOWER

Der weit sichtbare Tower besteht aus zwei geknickten Flügeln, die in einem Winkel von ca. 110° zueinander stehen. Diese schaffen hier eine einladende, sich öffnende Geste zur davor liegenden Plaza. Zwischen den Flügeln liegt eine Mittelzone mit Aufzügen und TGA-Schächten sowie drei, jeweils dreistöckiger Skygardens, die die Horizontalaussteifung zur Ableitung der Wind- und Erdbebenkräfte übernimmt. Die Geschossebenen des Landmarks Buildings verspringen in Längsrichtung der Flügel um 90cm je Stockwerk in Richtung Siemensstraße, sodass sich eine Auskragung von ca. 11m ergibt. Die abgewandten Flügelenden sind entsprechend abgetreppt. Die so gestalteten Stirnfassaden sind zudem gegen die Längsachse verdreht. Die konstruktive Lösung für die Lastabtragung sieht hierbei ein Fachwerk aus schrägen Zug- und Druckstreben in der Fassadenebene vor. Die Innenstütze im Auskragungsbereich wird dazu von einem Überzug über der Dachdecke auf die Schrägstützen in den Fassaden transferiert.

Zusammen mit dem Einsatz von Nutzwasser für sämtliche WC-Einheiten, Urinale sowie Außenauslaufhähne, Einbeziehung von Sonnenkollektoren zur Warmwasserbereitung, Steuerung der künstlichen Beleuchtung mittels Bewegungsmelder und Helligkeitssensoren, etc. ist die Siemens City ein Vorzeigemodell für nachhaltiges Bauen mit höchstem Komfort für Benutzer.

Auftraggeber
Siemens AG

Nutzung
Büro

BGF
36.572 m²

Adresse
Siemensstraße 90, 1210 Wien

Status
Fertigstellung 2010

Leistungsphasen
LP 1-9

Fotos
PezHejduc, Manfred Seidl

 

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