Siemens Communicationline mit Nordspange
BGF: 78.200 m²
Ort: Wien
Jahr: 2010

Kategorie                                 Bürobau
Bauherr Siemens AG
Projektkosten € 145 Mio.
Ort Wien
Jahr 2007-2010
BGF 78.200 m2

Projektbeschreibung


COMMUNICATION LINE

Ausgehend von der Idee einer sinnvollen Organisation der baulichen Volumen und deren internen funktionellen Zusammenhängen wird eine „Strasse“ als logistische Verknüpfung der einzelnen Baukörper vorgeschlagen. Diese Strasse wird – um den komplexen Anforderungen der vielen verschiedenen Geschäftsbereiche von Siemens und den gewünschten organisatorischen Synergien untereinander / vor allem aber um ein Höchstmass an informeller Kommunikation zu ermöglichen – als gedeckte innere Siemens Communication Line weitergedacht. Damit entsteht in der 2. Bauphase ein ordnendes System von zwei rechtwinkelig zueinander verlaufenden Innenräumen, welche die gesamte fussläufi ge horizontale und vertikale Erschliessungszone aufnehmen. Diese L - förmige Bebauung stellt die robuste städtebauliche Grundstruktur dar, an welche die modularen Bürobaukörper in abwechslungsreicher und austauschbarer Form angegliedert werden.

Die Communication Line ist ab dem ersten Eintreten als zusammenhängender grosszügiger lichtdurchfluteter Bereich erlebbar, der sofort eine Vorstellung von erlebbarer Corporate Identity vermittelt. Eine entspannte, aber kreativ anregende Atmosphäre suggeriert eine hochattraktive Arbeitsumgebung. Die Vielzahl von angelagerten Funktionen reichen von Restaurants unterschiedlichster Provenienz, Espressobars, Bücherei, Fitness- und Medizincenter, Bank, „Für-Uns-Shops“ über Loungebereiche zum Entspannen bis zu vernetzten informellen Touch-Down-Arbeitsbereichen. In der Summe ergibt sich ein Höchstmass an Kommunikation und Ideenaustausch in entspannter Atmosphäre. Die Erschliessung der einzelnen Bürobaukörper erfolgt über entsprechende Security Checks an den jeweiligen Rezeptionen und organisieren sich in modularen Pavillons. Die unterschiedlich grossen, leicht verschwenkten Pavillons vermitteln den Eindruck überschaubarer kleinteiliger Nachbarschaften, welche in jeder Blickachse des Communication Atriums den Kontakt ins Siemens-Valley ermöglichen und perfekte Orientierung bieten. Die gewählten Trakttiefen ermöglichen alle zur Zeit gängigen Bürolayouts von Grossraum- über Gruppen-, Kombi- bis Einzelbüro. Darüber hinaus ist Flexibilität und Reversibilität der Bauvolumen im überaus robusten Grundkonzept gewährleistet. Im Verknüpfungspunkt zur Siemensstrasse/ S-Bahn wird zur Aufwertung und Markierung des öffentlichen Raums eine grosszügige Platzgestaltung vorgeschlagen.